Editorial - „Wenn Konzerte Dich umbrausen mit Getön, dann geniesse auch die Pausen: Sie sind schön.“
Liebe Gäste
Das vorangehende leicht abgeänderte Zitat von Heinz Erhardt brauche ich gerne, wenn jeweils die Frage nach dem Sinn einer Pause aufgeworfen wird. Meist von Musikerinnen und Musikern, die ein Konzert lieber als ganzes Set in einem „Schneuz“ durchspielen würden. Künstlerisch verständlich ist das natürlich, sei es nur wegen der Dramaturgie. Der menschliche Wunsch nach einer Pause hingegen ist mental wie auch körperlich ebenso gerechtfertigt.
Doch bevor ich auf das Thema Pause eingehe, erlauben Sie mir einen kurzen Rückblick: Wir gucken heute auf eine sehr lebhafte, spannende, erfreuliche und musikalisch vielschichtige Saison zurück. Höhepunkte wie The James Carter Organ Trio, Vinicius Cantuaria & Bill Frisell, Renaud Garcia-Fons oder Melinda Nadj Abonji & Jurczok 1001 erfreuten uns und durchschnittlich 188 Musikfans pro Veranstaltung. Bei gut 70'000 Besucherinnen und Besuchern letztes Jahr konnten wir übrigens im vergangenen Jahr für unsere Konzerte eine Jazz-Quote von 58.7% verzeichnen.
Da wir das Moods nach so vielen Konzerten und Anlässen wieder auf Vordermann bringen müssen, veranstalten wir Mitte Juni bis Mitte September keine Konzerte, sondern machen Konzert-Pause.
Und diese geniessen wir – denn sie ist schön.
Bevor wir uns diese Pause gönnen, drehen wir allerdings nochmals richtig auf, wie Sie dem vorliegenden Programm entnehmen können!
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Treue, wünschen einen sonnigen Sommer und freuen uns, Sie im September wieder im Moods zu begrüssen.
Reto Bühler
Gesamtleitung & Intendanz
P.S. Trotz der Konzertpause schläft das Moods im Sommer nicht: Die Parties, die während dieser Zeit stattfinden, gibt’s auf unserer Website www.moods.ch
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